Erst eine Gesellschaft… | 23.07.2009 |
«Erst eine Gesellschaft, deren Grundversorgung garantiert ist, kann andere Werte in den Mittelpunkt stellen als die pure Versorgung mit dem Nötigsten.» - Götz W. Werner, Einkommen für alle, S. 103
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Der Herr Werner sollte doch mal bei seinen DM-Mitarbeitern ein bedingungsloses Einkommen einführen, unabhängig ob sie zur Arbeit erscheinen oder nicht. Wenn er nach einem halben Jahr noch nicht pleite ist reden wir weiter. Ich halte dieses Werner´sche Steiner-Gutmenschen-Gequatsche für völlig weltfremd und realitätsfern. Liegt vielleicht auch daran, dass ich ein Gegner der Anthro-Sekte bin.
Wer sich unbedingt der Utopie des Bedingungslosen Grundeinkommens widmen möchte kommt vermutlich auch ohne diese Type aus.
NACHTRAG:
aus Die Welt der Anthroposophie - fundamentalistische Gemeinschaft:
[...]Vergleichbare Organisationen wie die „Scientology Church“ können nur neidvoll auf das Ausmaß blicken, in dem es den Anthroposophen gelungen ist, sich in der Bundesrepublik zu behaupten, unterstützt von einflussreichen Gönnern und Nutznießern in Wirtschaft und Politik, wie beispielsweise dem dm-Drogeriemarkt-Besitzer Götz Werner oder der Familie Schily, deren bekanntester Anhänger Rudolf Steiners der ehemalige Innenminister Otto Schily ist, dessen Bruder Konrad als Gründungspräsident der Privatuniversität Witten/Herdecke fungierte und dessen Neffe Julian dem Vorstand der Finanzgesellschaft des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe in Berlin angehört, in dessen Aufsichtsrat wiederum Otto Schily seines Amtes waltet.[...]
Ich frage mich, wer in Zukunft die Kanalisation sauber macht, wenn es ein bedingungsloses Grundeinkommen gibt, das war mal nur ein Beispiel für einen Job, den wohl niemand machen würde, wenn er auch ohne Job leben könnte.
Ich würde auch nicht wie heute um 5 Uhr aufstehen . . . um ab sieben Uhr den Kunden Rede und Antwort zu stehen.
Schönen Tag, ob mit oder ohne bezahlte Arbeit.
Rabeneva
Zum Spruch selber:
"Jeder der seine Grundversorgung einigermassen im Griff hat kann andere Werte in den Mittelpunkt stellen als die pure Versorgung mit dem Nötigsten, z.B. anderen zu helfen, mitzudenken oder sich gegen dümmliche Paradiesversprechungen zu äußern (was heutzutage ein wichtiger Wert zu sein scheint). :-)









sniker
Oder aber mit Berthold Brechts Worten: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral."